Red Bull Sailing Team

Roman Hagara und Hans Peter Steinacher haben an Land gezogen, was die Weltmeere so hergeben: zwei Olympiatitel und zahlreiche Weltmeister- und Europameistertitel. Hinzu kommt, dass die beiden Österreicher gleich zwei Mal zum Team des Jahres (Sport Allgemein) gewählt wurden und sich als die erfolgreichsten österreichischen Sommersportler der Gegenwart bezeichnen dürfen. Also, schon alles gewonnen? Von wegen! Mit dem Einstieg in die Big-Boat-Szene dürfen sich die erfolgreichsten Sommersportler Österreichs nun auf „Speedmaschinen“ mit  der Weltelite der Segelszene messen. Die  Seriensieger haben es mit einer dichten Weltspitze und vielen „gleichwertigen“ Konkurrenten zu tun. Bereiten sich gerade deshalb akribisch vor und überlassen - wie gewohnt - nichts dem Zufall nach Goldmedaillen bei den Olympischen Sommerspielen 2000 (Sydney) und 2004 (Athen) richtet sich der Fokus der beiden Weltklassesegler seit 2009 auf die nächste Herausforderung: die Big-Boat-Szene. Das Ausnahme-Duo tritt weltweit auf spektakulären Locations gegen die besten Segelteams der Gegenwart an. Mit von der Partie in der fünfköpfigen Crew sind neben Hagara/Steinacher drei weitere Profi-Segler aus der internationalen Big-Boat-Szene sowie ein Gast pro Rennen (in der Extreme Sailing Series).

Ausserdem nahmen Hagara/Steinacher 2013 erstmals an der America´s Cup World Series teil. Die Top-Athleten erreichten damit einen weiteren Meilenstein und wurden in Folge sofort als Sportdirektoren des Youth America´s Cup verpflichtet. 

Katamaran fünf Mal so schnell wie eine RC44
200 Quadratmeter Segelfläche, 20 Meter Höhe, 13 Meter Länge und Geschwindigkeiten bis zu 75 km/h. Das sind die Eckdaten des 40-Fuß Katamaran, der direkt von der Fabrik in Amsterdam nach Asien transportiert wurde.

Enorme Dimensionen
Trotz der langjährigen Erfahrung des Duos weiß Steinacher, dass das Segeln in die Big-Boat-Szene eine Nummer größer als alles Bisherige ist - und zwar in allen Sinnen: „Die größten Herausforderungen sind die enormen Dimensionen des Bootes. Wir fahren keine Langsteckenregatten sondern wir kommen mit unserer Maschine in die Stadt und segeln auf engstem Raum nahe am Ufer und vor den Zusehern. Roman Hagara: „Das Rennen ist die Zukunft im Segelsport und wir wollen daran teil haben.“ Wer den Wiener und den Zeller kennt, weiß, dass dies keine leeren Phrasen sind.